Schmerz

Er tut Weh, ist extrem unerwünscht, ungeliebt und beschwert.
Er wird verdrängt, weggeschoben umgelenkt. Zugedeckt, betäubt, dabei die Hand nach Stillern ausgestreckt.
Verzerrt die Mimik, er kostet uns immense Mengen an Energie.
Er verschließt unser Wesen und den Geist, alleine wollen wir deshalb sein.
Die Auswirkung führt zum zurückziehen, in räumlich beruhigend-zentrierende Dunkelheit.
Wir können uns Ihm oft durch noch so großen Hilfen nicht entziehen.
Sehet, genau das ist sein Ziel.
Denn er will uns nichts böses, er führet uns zu unserm Wesen, also zu uns selbst.
Er führt uns unmissverständlich und direkt katapultierend unüberhör- und- fühlbar zu unserer Mitte.

Er hat uns immer etwas mit-zu-teilen.
Er ist unser Lehrmeister in Themen wie Entwicklung, umdenken und umlenken.
Eigentlich bleibt uns nichts anderes übrig als Ihn anzusehen.

Also, warum zer-teilen wir nicht diese Auswirkung des Schmerzes, unterweisen uns Ihm nicht, hören uns an was er spricht?
Warum holen wir nicht vielfach mehr an Energien heraus, als dass ich an Ihn verbrauch?
Halten Ihn nicht aus, lassen uns führen in seine Lehren?
Herausgeh´n gestärkter und weiser als zuvor.

Er wird weggehen, von uns lassen, auch sein Aufbegehren.
Doch erst wenn sich gewandelt haben unsere von unserer Mitte und unseres Weges wegbewegende Schritte des Verstandes und Tuns.
Erst wenn wir wieder verfolgen die Reise zu uns selbst und unserem Glück.
In Wahrheit will er uns dienen, wenn ihr mutig seid, verzweifelt nicht, lasst euch von Ihm verführen.
Denn Nichts habt Ihr dabei zu verlieren, nur ein auf-Ihn-einlassen kostet das Geheiß.

Spielt mit Ihm, gebet Euch Ihm preis, denn die Reise zu Euch selbst, die Chance zu Reichtum und Glück verreist mit der Zeit.